Der Adventskalender für Männer ist ein Dauerbrenner: Ob für Partner, Vater, Freund oder Kollegen, die Auswahl ist riesig. Dieser Ratgeber hilft dir bei der Entscheidung zwischen fertigem Kalender und selbst befüllter Variante und liefert Ideen für jedes Budget.
Fertig kaufen oder selbst befüllen?
- Fertig: Bequem, sofort bereit und oft thematisch abgestimmt. Du musst nur auf Qualität und Preis achten.
- Selbst befüllt: Persönlicher und flexibler, aber aufwendiger. Du brauchst 24 Kleinigkeiten und eine Verpackung.
Fertige Adventskalender: Beliebte Themen
- Genuss: Kaffee, Tee, Schokolade, Snacks, Gewürze, Gin- oder Bierkalender. Bei Alkohol gelten die Jugendschutz-Regeln: Nur für Erwachsene.
- Werkzeug und Heimwerken: Kleinteile, Bits, Multitool-Zubehör.
- Pflege: Bartpflege, Rasur, Duschgel-Proben.
- Hobby: Angeln, Grillen, Gaming oder Modellbau.
- Technik: Kleine Gadgets, Kabel, Handyzubehör.
Achte auf Inhalt und Menge pro Türchen statt auf das Motiv. Prüfe, ob sich die Größe der Produkte für den Preis lohnt, und lies Bewertungen.
Selbst befüllen: 24 Ideen
- Schokolade, Riegel, Nüsse, Beef Jerky
- Kaffeespezialität im Probierformat, Teebeutel
- Socken, Taschentücher, kleines Handtuch
- Taschenlampe, Feuerzeug, Schlüsselanhänger
- Kartenspiel, Würfelspiel, Mini-Puzzle
- Duschgel, Rasierschaum, Lippenpflege
- Gutscheine für gemeinsame Erlebnisse: Kaffee, Kino, Abendessen
- Kleine Werkzeuge, Bits, Klebeband in lustigen Mustern
Mische Süßes, Nützliches und Persönliches. Plane ein bis zwei größere Türchen ein, zum Beispiel für Sonntage.
Budget und Planung
- Lege vorher den Gesamtpreis fest. Selbst befüllt geht ab etwa 30 bis 40 Euro, mit größeren Geschenken auch deutlich mehr.
- Bestelle frühzeitig, denn Lieferzeiten steigen im Dezember.
- Bei Aktionen wie Black Friday gibt es manchmal Rabatte auf Kalender-Inhalte, siehe Black Friday Tipps.
Woher kommt das? Vom Kreidestrich zum Kalender für Erwachsene
Den Brauch gibt es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in protestantischen Regionen Deutschlands: Familien machten 24 Kreidestriche an die Tür und wischten jeden Tag einen weg, andere hängten Bilder auf. Der Münchner Verleger Gerhard Lang erinnerte sich an einen selbstgemachten Kalender seiner Mutter mit 24 Keksen auf Karton. 1908 brachte er den ersten gedruckten Adventskalender heraus: „Im Lande des Christkindes“, illustriert von Richard Ernst Kepler. Was heute im Handel ist, fertige Kalender mit Bier, Werkzeug oder Kaffee für Erwachsene, ist eine Weiterentwicklung dieser Idee. Selbst befüllen ist also eigentlich die ursprüngliche Form.
Quellen: Schwäbische Zeitung: Gerhard Lang.
Häufige Fragen
Wann sollte ich den Adventskalender kaufen?
Am besten im Oktober oder Anfang November, damit er rechtzeitig vor dem 1. Dezember ankommt und die Auswahl noch groß ist.
Wie viel sollte ein Adventskalender kosten?
Das hängt von dir ab. Viele Kalender liegen zwischen 20 und 60 Euro. Entscheidend ist, was für das Geld drin ist.
Gibt es Kalender ohne Alkohol?
Ja, zum Beispiel mit Kaffee, Tee, Snacks, Pflegeprodukten oder Werkzeug.
Für kleinere Geschenke mit Budget siehe auch Wichtelgeschenke.




